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In der Gesellschaft von sich selbst sein –März: Eigener Rhythmus finden und im eigenen Tempo gehen

sich selbst berühren

Januar und Februar haben den Impuls gegeben "zu bleiben". Sich nicht sofort auszuweichen oder abzulenken. Uns nicht zu optimieren.

Wir haben geübt, in unserer eigenen Gesellschaft auszuhalten, was da ist.



Der März


Der März lädt dich ein, deinen eigenen Rhythmus zu finden –

nicht indem du dich antreibst, sondern indem du in Verbindung mit dir bleibst.

Der März ist eine Schwellenzeit, er ist Übergang in eine neue Jahreszeit. Es wird heller. Die Natur beginnt sich zu regen. Und vielleicht regt sich auch in dir etwas.

Ein Impuls, wieder mehr nach außen zu gehen. Oder der Druck, jetzt endlich „in Gang kommen“ zu müssen.


Doch der eigene Rhythmus entsteht nicht durch Druck. Er entsteht mehr durch Verbindung.

Wenn du im Winter ein bisschen geübt hast zu bleiben, kannst du jetzt vertiefen, dich zu bewegen –ohne dich zu verlassen. Und selbst das ist nicht zwingend nötig, wir können jeden Tag von Neuem üben mit uns selbst in Kontakt zu "gehen".

Eigener Rhythmus finden – im Kontakt mit dir bleiben

Dein Rhythmus ist nicht das, was andere gerade tun.

Er zeigt sich im Körper. In deiner Atmung und unter anderem auch an deinem Schlaf und Wachrhythmus.

Vielleicht bist du noch leise. Vielleicht schon kraftvoll. Vielleicht irgendwo dazwischen.

Die Frage ist nicht: Bin ich weit genug?

Sondern: Entspricht das Tempo, in dem ich "gehe", wirklich mir?

Im eigenen Tempo gehen

Im eigenen Tempo zu gehen meint nicht zwingend langsamer zu sein. Es bedeutet, dich nicht zu "überholen".

Nicht schneller zu werden, nur weil das Außen Fahrt aufnimmt.

Nicht zurückzufallen, nur weil andere scheinbar vorausgehen.

Es heißt: mit dir in Kontakt bleiben, während du dich bewegst.

Innere Ausrichtung

Wir glauben häufig, wir s o l l t e n sein wie … wir m ü s s t e n noch dies oder das tun, um …

Doch wohin führt dieser Gedanke?

Wer sagt , dass du schneller sein musst? Oder weiter? Oder anders?

den eigenen Weg finden

Was wäre, wenn du einfach bist, wie du bist – auch jetzt im Übergang?

Spür in diesen Satz hinein:

Ich darf in meinem eigenen Rhythmus gehen.

Was löst dieser Satz in dir aus? Macht er dich stutzig? Denkst du dir vielleicht, was soll denn diese Frage? Ungewohnt? oder: Bringt er Weite? Widerstand? Das alles ist ein Anfang.

Eine kleine Übung – Mit dir sein in Bewegung


Bleib für einen Moment stehen. Ganz bewusst. Innehalten

Spüre deine Füße am Boden. Atme ein. Atme aus.

Innehalten - mit sich sein

Dann gehe drei Schritte – sehr bewusst. Nicht schneller, nicht langsamer. (manchmal hilft es langsamer zu gehen, da es ungewohnt und neu ist - Konzentration erfodert)

Nur so, dass du dich noch wahrnehmen kannst - fühlen was da in dir vor sich geht.

Das ist dein Tempo.

Und vielleicht bewirkt genau das der Frühling in dir:

Nicht zu Drängen. Sondern das stimmige Weitergehen.


Mit dir sein – durch das Jahr

Wenn dich dieses Thema anspricht,

darf es dich gern auch über den März hinaus begleiten. Unter https://www.move-feel-breath.de/herz-impulse wächst ein Raum zum Thema

Mit dir sein – als leise Begleitung durch das Jahr.

Kein Kurs, kein Müssen. Es sind Worte und Einladungen, die dich an die Verbindung zu dir selbst erinnern.

Vielleicht ist das genau das, was dieses Jahr tragen darf:

In deiner eigenen Gesellschaft bleiben – während sich alles um dich herum bewegt.

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